Nina vom Bündnis MZG war mit ihrer Schulklasse unterwegs zum KZ Natzweiler-Struthof im Elsaß.
Zwei Autostunden von Merzig entfernt.
Ein wichtiger Bildungsauftrag: Die Schrecken der Vergangenheit im Gedächtnis der Menschen behalten. Auch wenn einige es heute fordern, die „Vergangenheit ruhen zu lassen“ bleibt dieser Auftrag wichtig.
Das KZ Natzweiler-Struthof, kurz KZ Natzweiler genannt, war ein von Mai 1941 bis September 1944 bestehendes Konzentrationslager des nationalsozialistischen Deutschlands nahe dem Ort Natzweiler (französisch Natzwiller) im besetzten französischen Elsass. Es lag etwa 55 Kilometer südwestlich von Straßburg, acht Kilometer vom Bahnhof Rothau entfernt, am Nordhang eines Vogesen-Gipfels auf etwa 750 bis 800 Metern Höhe.
Das KZ Natzweiler-Struthof war ein sogenanntes Straf- und Arbeitslager mit zahlreichen Außenlagern auf beiden Seiten des Rheins (siehe Liste der Außenlager). Der Verbund aus dem Stammlager in Natzweiler und seinen Außenlagern wird als KZ-Komplex Natzweiler bezeichnet.
Etwa 52.000 Häftlinge aus über 30 Nationen in Europa wurden in das KZ Natzweiler und die angeschlossenen Außenlager deportiert. Etwa 17.000 Häftlinge starben, davon etwa 3000 im Stammlager in Natzweiler. Sie wurden ermordet, starben an Krankheiten, Kälte und Mangelernährung oder an den Nachwirkungen der Haft.
Das ehemalige Lagergelände ist heute ein Ort des Gedenkens und der Erinnerung. 1960 wurde das Mémorial de la Déportation (Mahnmal der Deportation) von Staatspräsident Charles de Gaulle eingeweiht. 2005 wurde das Museum Europäisches Zentrum des deportierten Widerstandskämpfers eröffnet.
https://www.struthof.fr/de/: KZ Natzweiler-Struthof



































